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Nov 12

Written by: Pädi
12.11.2011 11:11  RssIcon

Sie hat aufgehört und spielt doch noch

Tini Schmid

Tini Schmid spielt in dieser Saison für die NLB-Frauen von St. Gallen. (Bild: Michel Canonica)

Die Frauen des TTC St. Gallen sind nach der vergangenen Saison in die NLB aufgestiegen. Ziel des Clubs ist nun der Durchmarsch in die NLA. Die ehemalige NLA- und Nationalspielerin Tini Schmid soll dem jungen Team dabei helfen.

Andy Sager

TISCHTENNIS. Gewöhnlich spielt sie mit den Männern des TTC Wil. Doch wenn Tini Schmid morgen ab 15.15 Uhr in der Turnhalle Zil an die Tischtennisplatte tritt, stehen ihr Spielerinnen des 2.-Liga-Teams von Luzern gegenüber. Schmid stiess auf diese Saison hin zu St. Gallen und tanzt damit auf zwei Hochzeiten. Den St. Galler Verantwortlichen ist es gelungen, eine aussergewöhnliche Spielerin zu engagieren, die über viel Erfahrung verfügt. Die Wilerin spielt Tischtennis, seit sie neun Jahre alt war. Ihr Palmarès weist Spiele in der NLA und im Nationalteam auf. Bis vor acht Jahren hatte sie neben der Ausbildung nichts anderes im Kopf als Tischtennis. Doch als sie sich zwischen Sport und Beruf entscheiden musste, entschied sie sich für letzteres.

 
Mehr Zeit abseits des Tisches
Seither ist Tischtennis nur noch ein Hobby. Der Trainingsaufwand wurde reduziert, Wochenenden sind nun auch einmal frei. «Ich vermisse absolut nichts», sagt Schmid, «auch wenn es anfangs speziell war. Es gab weniger Reisen, weniger Turniere.»
 
Beim TTC St. Gallen gilt sie als grosse Hoffnung. Sie soll dem jungen Team bei der Entwicklung helfen, ihre Erfahrung einbringen. Vor allem aber will sie der Equipe sportlich zum Durchmarsch in die NLA verhelfen.
 
Der Vierte kann der Erste sein
Die Chancen für St. Gallen sind aussichtsreich. «Die Auslosung der Gruppe ist gut», sagt Schmid. Da drei Clubs noch über ein Team in der NLA verfügen, würde allenfalls bereits der vierte Platz zur Berechtigung an den Playoffs genügen. Dies entspräche den Ambitionen des Clubs. Für Schmid würde sich bei einem allfälligen Aufstieg ein Kreis schliessen, den sie eigentlich vor acht Jahren verlassen hat. Trotzdem fände sie es «extrem schön, wenn es klappt».
 

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